Klimakompressoren

Dezember 21st, 2008

Ein Klimakompressor (Kompresser = Verdichter) ist ein Gerät zur Komprimierung von Gasen. Bei diesem Vorgang wird das Volumen eines Gases durch Druck reduziert. Dadurch erhöht sich dessen Temperatur. Physikalisch wird die Wechselbeziehung zwischen dem Druck, dem Volumen und der Temperatur idealer Gase mit dem Gasgesetz beschrieben.

Klimakompressoren finden Anwendung in Kühlschränken, Klimaanlagen und vergleichbaren Kühlgeräten. Sie dienen hier zur Kontrolle der Umgebungs- oder Systemtemperatur.

Der Erfinder der mechanischen Kühlung durch Verdichtung ist der Engländer Michael Faraday. Ihm gelang 1920 die Beobachtung, dass das Gas Ammonium unter Einwirkung von Druck die Umgebungsluft abkühlt. Mit dieser Entdeckung wurde die Erfindung von Klimakompressoren erst möglich.

Der Klimakompressor komprimiert ein Gas, welches als Kältemittel eingesetzt wird und das als Folge davon seinen Aggregatszustand von gasförmig in flüssig ändert. Das durch den Einsatz eines Klimakopmpressors verdichtete Gas wird nun durch Leitungen zunächst nach außerhalb geführt, wo es Wärme abgibt und dann in den Bereich, der gekühlt werden soll. Hier wärmt es sich unter Ausdehnung auf, entzieht dann aber durch die Aufnahme von Wärme dem Bereich, der gekühlt werden soll seine Wärme. Hierdurch kommt der Vorgang der Kühlung zustande.

Während in Automobilen häufig eher die kompakten Axialkolbenverdichter verwendet werden, benutzt man in Kühlschränken und ähnlichen Kühlgeräten Kompressoren wie Hubkolbenverdichter, Scrollverdichter oder Rollkolben. Es gibt jedoch noch wesentlich mehr Klimakompressoren.

Schraubenkompressoren

November 30th, 2008

Kompressoren dienen zur Herstellung von Druckluft und kommt fast überall in der Industrie zum Einsatz. Man unterscheidet zwischen den Kolben- und den Schraubenkompressoren. Im Gegensatz zu Kolbenkompressoren, die die Luft impulsartig ansaugen und bei jedem Kolbenhub ruckartig in den Druckbehälter pumpen, arbeitet der Schraubenkompressor auf eine ganz andere Art. Er arbeitet mit zwei Schrauben, die sich nebeneinander angeordnet gegenläufig bewegen. Die Schrauben werden auch als Drehkolben bezeichnet, obwohl sie überhaupt keine Ähnlichkeit mit diesen haben.

Die Verdichtung erfolgt dadurch, dass die Luft in immer kleinere Kammern gepresst und dadurch verdichtet wird. Um die Dichtheit der Schrauben zu gewährleisten, laufen diese in Öl. Es gibt jedoch auch neuere Geräte, die vollkommen ölfrei funktionieren. Ein weiterer Vporteil der Schraubenkompressoren besteht darin, dass diese wesentlich geräuschärmer laufen. Dies kommt daher, dass das Ansauggeräusch gleichmäßig und nicht impulsiv ist.

Die Kompressoren sind auf dem Markt in allen Größen und Leistungen, ob fahrbar, oder stationär, vorhanden. Der Gebrauch der Schraubenkompressoren ist sehr vielfältig. Ein Druckunterschied zwischen Ansaugeingang und Ausgang, wird oft genutzt, um Kälte zu erzeugen. Zum Beispiel kühlen sich Gase oder Gasgemische ab, wenn sie in Unterdruck versetzt werden. Außerdem können Schraubenkompressoren außer Druck auch ein Vakuum erzeugen, was der Kolbenkompressor eben nicht kann.

Schraubenkompressoren haben nur sehr wenige bewegte Teile. Das ist ein weiterer Vorteil zu den Kolbenkompressoren. Dazu kommt noch, dass der Kolbenkompressor 10% der angesaugten Luft wieder verliert, während der Schraubenkompressor nur einen Druckverlust von zirka 0,2% aufweist. Man kann abschließend feststellen, dass der Schraubenkompressor für den optimalen Einsatz in der Industrie bereitsteht.

Kompressoren

Oktober 17th, 2008

Als Kompressoren bezeichnete Maschinen werden technischerweise korrekt eigentlich Verdichter genannt, da sie für den Einsatz mit kompressiblen Medien (Gasen) erdacht sind.

Einer groben Einteilung nach unterscheidet man bei Maschinen, die nach dem Verdrängerprinzip arbeiten, zum Beispiel Kolben- und Rotationsverdichter, zu denen auch die Schraubenverdichter gehören. Die gemeinsame prinzipielle Arbeitsweise bei diesen Varianten ist die Ansaugung eines Gases (im industriellen Einsatz üblicherweise Luft), Verdichtung in einem abgeschlossenen Arbeitsraum und Abgabe in einen Druckspeicherbehälter oder ein Leitungssystem zur Versorgung oder zum Antrieb von Maschinen, Geräten und Werkzeugen.

Die Funktionsweise gebräuchlicher Kompressoren sei am Beispiel der zwei am häufigsten verwendeten Verdichtertypen skizziert. Schraubenverdichter verfügen über zwei gegenläufige Drehkolben mit einem unterschiedlichen Profil, die parallel angeordnet in einem Gehäuse untergebracht sind. Sie finden hauptsächlich dort Anwendung, wo grössere Luftmengen in Betrieben erforderlich sind.
Kolbenverdichter können neben Luft nahezu alle technischen Gase verdichten und sind in ein- und mehrzylindrigen Ausführungen (höhere Förderleistung) verfügbar und sie werden in ein- und mehrstufigen Ausführungen (höherer Druck) hergestellt. Kompressoren, die nach diesem Prinzip arbeiten, können Drücke bis zu 2000 bar erzeugen.

Der Einsatz solcher Verdichter erfolgt in Handwerk (üblicherweise kleine transportable Anlagen), Industrie (stationäre Anlagen z.B. zur pneumatischen Steuerung von Maschinen und Maschinenteilen, als Werkzeugantrieb und für Lackieranlagen), oder auch zum Beispiel in der Atemluftversorgung für Rettungsdienste, Taucher und anderem mehr.

Der Einsatzzweck und die Rahmenbedingungen der Anwender bestimmen also in einem hohen Maße die Konfiguration und Auswahl solcher Verdichter, damit sich die Investition auch amortisiert.