Ein Klimakompressor (Kompresser = Verdichter) ist ein Gerät zur Komprimierung von Gasen. Bei diesem Vorgang wird das Volumen eines Gases durch Druck reduziert. Dadurch erhöht sich dessen Temperatur. Physikalisch wird die Wechselbeziehung zwischen dem Druck, dem Volumen und der Temperatur idealer Gase mit dem Gasgesetz beschrieben.
Klimakompressoren finden Anwendung in Kühlschränken, Klimaanlagen und vergleichbaren Kühlgeräten. Sie dienen hier zur Kontrolle der Umgebungs- oder Systemtemperatur.
Der Erfinder der mechanischen Kühlung durch Verdichtung ist der Engländer Michael Faraday. Ihm gelang 1920 die Beobachtung, dass das Gas Ammonium unter Einwirkung von Druck die Umgebungsluft abkühlt. Mit dieser Entdeckung wurde die Erfindung von Klimakompressoren erst möglich.
Der Klimakompressor komprimiert ein Gas, welches als Kältemittel eingesetzt wird und das als Folge davon seinen Aggregatszustand von gasförmig in flüssig ändert. Das durch den Einsatz eines Klimakopmpressors verdichtete Gas wird nun durch Leitungen zunächst nach außerhalb geführt, wo es Wärme abgibt und dann in den Bereich, der gekühlt werden soll. Hier wärmt es sich unter Ausdehnung auf, entzieht dann aber durch die Aufnahme von Wärme dem Bereich, der gekühlt werden soll seine Wärme. Hierdurch kommt der Vorgang der Kühlung zustande.
Während in Automobilen häufig eher die kompakten Axialkolbenverdichter verwendet werden, benutzt man in Kühlschränken und ähnlichen Kühlgeräten Kompressoren wie Hubkolbenverdichter, Scrollverdichter oder Rollkolben. Es gibt jedoch noch wesentlich mehr Klimakompressoren.